Welches Fett ist gesünder?
Supermarktregale bieten Dutzende von Ölen — aber sie sind nicht alle gleich. Drei Kriterien machen den Unterschied für die Gesundheit: Fettsäureprofil, Verarbeitungsgrad und Antioxidantiengehalt.
Butter
Butter ist lecker, aber reich an gesättigten Fetten (~50%). Übermäßige gesättigte Fette können den LDL-Cholesterinspiegel erhöhen. Gelegentliche, kleine Mengen sind vernünftig.
Sonnenblumenöl
Sonnenblumenöl ist günstig, aber meist raffiniert und sehr reich an Omega-6. Zu viel Omega-6 — in modernen Diäten bereits übermäßig — kann das Omega-3-Gleichgewicht stören und Entzündungen fördern. Bei hoher Hitze wiederverwendet, entstehen schädliche Verbindungen.
Natives Olivenöl extra
Olivenöl sticht in diesem Vergleich hervor:
- 70–80 % einfach ungesättigte Ölsäure — herzfreundlich
- Wenig gesättigte Fette
- Reich an Polyphenolen und Vitamin E (fehlt in raffinierten Ölen)
- Kaltgepresst = keine chemische Verarbeitung, 100% natürlich
Der Rauchpunkt-Mythos
Ein verbreiteter Irrtum ist, dass Olivenöl zum Kochen ungeeignet ist. Tatsächlich liegt der Rauchpunkt von nativem Olivenöl extra bei etwa 190–210°C — mehr als genug für häusliches Anbraten und Backen. Seine Antioxidantien machen es hitzestabil.
Fazit
| Kriterium | Gewinner |
|---|---|
| Herzgesundheit | Natives Olivenöl extra |
| Antioxidantien | Natives Olivenöl extra |
| Natürlichkeit | Kaltgepresstes Olivenöl |
| Vielseitigkeit | Olivenöl |
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